Projektbeschreibung

Projekt 004
Propädeutikum zum Funktionsbegriff
Phase: Vorschlag
1. Zyklus
  • Projektstart: 29.10.2012
  • Bewerbungsschluss: 21.12.2012
  • Projektleitung: Ysette Weiss-Pidstrygach
Propädeutikum zum Funktionsbegriff
  • Mathematikdidaktische Fragestellung
    Inwieweit ermöglicht eine Öffnung der strikten Bindung “Graph-Funktion-Wertetabelle” einen konzeptuellen und tragfähigeren Funktionsbegriff bei Schülern?

  • Kurzbeschreibung / Zielstellung
    Hinter dem Projekt steht die Beobachtung aus der Unterrichtspraxis, dass sehr bildhafte an den Graphen einer Funktion gebundene Vorstellungen der Begriffe funktionaler Zusammenhang, Monotonie, Extremalverhalten und Stetigkeit nur schwer in abstraktere Kontexte übertragbar und der Entwicklung eines konzeptuelleren Verständnisses hinderlich sind. In einem propädeutischen Kurs in der Mittelstufe soll durch die Betrachtung funktionaler Zusammenhänge in geometrischen Kontexten die strikte Bindung von “Graph-Funktion-Wertetabelle” bewusst nicht in den Vordergrund gestellt werden, so dass das gewünschte konzeptuelle Verständnis der Begriffe in der Analysis besser vorbereitet wird.

  • Rahmendaten Unterricht
    Die Unterrichtseinheit wird für den Mathematikunterricht in der Mittelstufe von Gesamtschule und Gymnasium entwickelt. Sie soll dort statt des entsprechenden Unterrichts zu diesem Themenkreis unterrichtet werden können.

  • Projektteilnehmer
Bild von Ysette Weiss-Pidstrygach

Ysette Weiss-Pidstrygach / Projektleitung



Bild von   Rainer Kaenders

Rainer Kaenders / Partner

Otto-Kühne-Schule Godesberg
Lehrer

  • Hintergrund
    Tätgkeitstheoretische Perspektiven zur Begriffsbildung erlauben, die Inhalte zum Begriff des funktionalen Zusammenhangs in ihrer Doppelrolle zu erkennen: einerseits als vermittelndes Werkzeug zur Lösung von Problemen und andererseits als Gegenstand der Untersuchung. Es wird angestrebt, Unterricht zu entwickeln, in dem funktionale Zusammenhänge und ihre Eigenschaften zunächst  als Problemlösemethoden und dann als Untersuchungsgegestände betrachtet werden. Dabei soll die Begrifflichkeit das Niveau der punktweisen Zuordnung übersteigen und das Begreifen allgemeiner funktionaler Zusammenhänge ermöglichen, die nicht an spezielle Repräsentanten gebunden sind. Ein entsprechendes Messinstrument soll mittels einer linguistische Herangehensweise entwickelt werden, die erlaubt die Qualität des jeweiligen mathematischen Bewusstseins zu erfassen.
Bild von Ysette Weiss-Pidstrygach
  • Projektpartner
  • Rainer Kaenders
  • Otto-Kühne-Schule Godesberg
Bild von   Rainer Kaenders
Fertige Unterrichtseinheiten

Fertige Unterrichtseinheiten

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