Fragen und Antworten zu math-il.de

Auf häufige Fragen zu unserem Projekt math-il.de finden Sie hier sicher die passende Antwort. Haben Sie darüber hinaus eine Frage, können Sie sie jederzeit gern an uns stellen. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Warum gibt es das Projekt math-il.de?

Das Internetlabor math-il.de entstand auf Initiative von Prof. Dr. Rainer Kaenders hin mit dem Ziel, Mathematiklehrer bei der Entwicklung und Verbesserung ihres tatsächlichen Mathematikunterrichts zu unterstützen. Dieses Ziel soll durch Entwicklungsforschung in Zusammenarbeit mit motivierten LehrerInnen und interessierten MathematikdidaktikerInnen verwirklicht werden.

Mehr Informationen in “Über das Labor”

Wie lange etwa dauert ein Projekt bis zur Erstellung der Unterrichtseinheit?

Eine Frage, die sich nur schwer pauschal beantworten lässt. So würde ein allzu fixierter zeitlicher Rahmen einer möglicherweise notwendigen Weiterentwicklung des Unterrichtsrohlings im Wege stehen. Andererseits ist eine feste Zeitvorgabe auch Grundlage eines effizienten und zielorientierten Arbeitens. Jede Projektgruppe wird eine realistische und konsequente Zeitplanung erstellen, deren grundsätzliche Einhaltung sich für alle einsehbar in der Projektübersicht verfolgen lässt.

Wer darf an den Projekten teilnehmen und wie sind die Anmeldeschritte?

Teilnehmen an einzelnen Projekten kann prinzipiell jeder, der sein Interesse begründet darstellen kann. Dazu ist es zunächst notwendig sich auf math-il.de zu registrieren, sodass man über den Mitglieder-Login der Startseite Zugang zur internen Oberfläche des Internetlabors erhält. Im Anschluss besteht nun die Möglichkeit, sich mit einer kurzen Darstellung der eigenen Motivation direkt für die einzelnen Projekte zu bewerben.

Welche Phasen durchläuft ein Projekt?

Ausgehend von einer an der Praxis orientierten, mathematikdidaktischen Fragestellung wird in einem ersten Schritt auf Basis theoretischer Konzepte und erster Erfahrungen ein so genannter Unterrichtsrohling konzipiert. Dazu gehören neben ersten Materialien auch Hintergrundbetrachtungen  und ein Messinstrument. Erst anschließend formt sich eine Projektgruppe, die zunächst in einer Planungsphase Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche verteilt. In der Praxisphase gelangt der Rohling nun in die Schule und wird von interessierten Lehrern und Lehrerinnen in den eigenen Unterricht integriert und seine Wirkung mithilfe des Messinstrumentes wahrgenommen. Die dabei ermittelten Ergebnisse werden schließlich evaluiert und erlauben eine erste kritische Einschätzung des vorliegenden Rohlings. Dieser kann somit von der Projektgruppe weiterentwickelt werden bis er den gesteckten Zielen entspricht und als Unterrichtseinheit veröffentlicht wird.

Mehr Informationen zur Arbeitsweise

Inwieweit müssen die teilnehmenden Lehrer ihre Arbeitskraft für die universitäre Forschung einsetzen?

Die Methodik bei math-il.de ist so entworfen, dass die Teilnahme an einem Projekt engagierten Lehrern erlaubt, für ihren eigenen Unterricht von der gemeinsamen Entwicklungsarbeit zu profitieren. Damit arbeiten die Teilnehmer also an ihrem eigenen selbstentworfenen Unterricht, dessen anspruchsvolle Vorbereitung man sich dann innerhalb einer Arbeitsgruppe teilt. Dadurch wird die eigene alltägliche Arbeit in der Schule erleichtert. Die Teilnahme an einem sochen Projekt kann aber auch zusätzliche Arbeit mit sich bringen, die der eigenen Professionalisierung und der Unterstützung von Kollegen zugute kommt.

Wozu dient das so genannte Messinstrument?

Den teilnehmenden Lehrern dient das Messinstrument dazu, tiefere Einsichten in die Lernprozesse der eigenen Schüler zu erlangen, die durch den entwickelten Unterricht angestoßen werden. Die genauere Beobachtung dieser Lernprozesse geht über Einschätzungen wie  „Es lief gut.“  oder „Meine Schüler haben den Unterricht nicht angenommen.“ hinaus und erlaubt die zielgerichtete Weiterentwicklung des Unterrichts anhand der didaktischen Problemstellung. Das Messinstrument hilft der Arbeitsgruppe,  sich bezüglich der eigenen Entwicklungsarbeit nichts vor zu machen und genau hinzuschauen.

Wie ist das Projekt mit der wissenschaftlichen Forschung vereinbar?

Es handelt sich hierbei um Entwicklungsforschung, die nicht direkt vergeichbar ist mit der häufig anzutreffenden Methodik empirischer Forschung.  Statt über Induktion Hypothesen zu formulieren und über Deduktion zu verifizieren und diese dann als belastbare Hypothesen zu veröffentlichen, befasst sich die Entwicklungsforschung mit der konkreten Entwicklung von Produkten oder Vorgehensweisen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse.  Ähnlich wie in den Ingenieurwissenschaften technische Neuerungen entwickelt werden, wird auch hier konkreter Mathematikunterricht entwickelt, der nicht in erster Linie dazu dient, allgemeine Erkenntnisse zu formulieren, sondern um gut zu funktionieren.

Weitere Informationen zum Forschungsansatz

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